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Aufgaben und Wirkungskreise von Gestaltung darstellen, Mechanismen erklären, zum Nachdenken anregen und Erfahrungen austauschen sind die erklärten Ziele des jährlichen Fachforums Mainzer Designgespräche.

Seit 2002 wird die Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem  Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung  Rheinland-Pfalz und unter Mitwirkung des Rates für Formgebung | German Design Council sowie des Instituts für Mediengestaltung der FH Mainz produziert - im Jahr 2014 unter dem Titel RADICAL CHANGE.
Jedes Jahr werden drei bis vier Experten aus unterschiedlichen Branchen (Design, Wirtschaft, Ausbildung, Wissenschaft und Medien) nach Mainz eingeladen, um zu einem richtungsweisenden Thema zentrale Fragen anzusprechen, eigene Erfahrungen und Ansätze darzustellen und gemeinsam mit dem Publikum zu diskutieren.
Die Mainzer Designgespräche richten sich an Unternehmen aus der Wirtschaft und dem Kreativbereich, aus der Kultur sowie an Gestalter und Studierende.

dg2010_diskussion

Das Thema 2010: Wer mit wem?

Neue Impulse und interessante Einblicke

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg des halbtägigen Symposiums ist die Auswahl des Themas. Es ist vielschichtig und aktuell und verfügt über Relevanz für Designerinnen und Designer sowie potenzielle Kunden. Die Referenten bieten einen Blick über den Tellerrand und öffnen den Raum für neue Impulse.
Hier werden Schlüsselfragen in den Mittelpunkt gestellt und wichtige Aspekte gestalterischer Prozesse von verschiedenen Seiten - mitunter auch von Außenpositionen beleuchtet.

Mainz hat mit dieser Veranstaltungsreihe ein hochwertiges Forum für den fachlichen Austausch gewonnen. Hier kommen Unternehmerinnen und Unternehmer unterschiedlichster Branchen, Vertreter von unternehmensnahmen und öffentlichen Einrichtungen sowie Interessierte aus dem Hochschulumfeld über die regionalen Grenzen hinaus zusammen.
Die Fachbeiträge werden in einer Publikation veröffentlicht. Veranstaltet werden die Mainzer Designgespräche vom Designforum Rheinland-Pfalz descom in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz und mit Unterstützung des Instituts für Mediengestaltung der Fachhochschule Mainz und unter Mitwirkung des Rates für Formgebung.

Bisherige Mainzer Designgespräche:

2002 Me too – Ist Erfolg ein guter Lehrmeister?
Stephan Koziol | koziol << ideas for friends
Kai Greib | razorfish
Peter Wippermann | Trendbüro Hamburg
Gabriele Fischer | brand eins

2003 Von Spezialisten und Alleskönnern
Peter Römmelt | Ogilvy & Mather
Friedrich Forssman
Armin Illion | park associates

2004 Neu! Über Sinn und Unsinn von Veränderungen
Sebastian Kamolz | Mast-Jägermeister
Reinhard Binder | Interbrand, Zintzmeyer & Lux
Harry Nutt | Frankfurter Rundschau

2005 Marke Eigenbau. Über Selbstversuche und Versuchungen
Rainer Meng | visuelle Leit- und Informationssysteme Meng
Justus Oehler | Pentagram Design
Jan Teunen | Cultural Capital Producer

2006 Design c´est moi!
Heike Zöller | Wolf Garten
Antonia Henschel | SIGN Kommunikation
Guido Hannich | Suzuki International Europe

2007 Für immer und ewig? Über die Haltbarkeit von Gestaltung und Gestaltern
Jan Hendrik Montag | Nomos Glashütte
Horst Schick | ZDF Corporate Design
Horst Moser | independent Medien-Design

2008 Reine Geschmackssache? Über das Empfinden und Bewerten von Gestaltung
Karin & Bertram Schmidt-Friderichs | Verlag Hermann Schmidt,
Fons Hickmann | Atelier Fons Hickmann m23
Claire Doutriaux | ARTE France
Stefan Matlik | Stefanmatlik.design

2009 Design & Marketing. „Zwei Herzen in einer Brust?“
Roman Arnold | Canyon Bicylces,
Armin Angerer | Peter Schmidt Group,
Petra Lutz | Deutsches Hygiene Museum

2010 Wer mit wem? Über Gestalter und ihre Kunden
Christiane Brunk | Braun GmbH
Holger Schmidhuber | Fuenfwerken Design AG
Prof. Dr. Holger Rust | Leibnitz-Universität Hannover

Ansprechpartner: Manfred Liedtke, Julia Riedel