Shoppen im Mittelalter

Mehr

Große Kaufhäuser sind keine Erfindung der Moderne – es gab sie schon vor über 600 Jahren. Ein wahres Einkaufsparadies beherbergte das mittelalterliche Mainz in seinen Mauern im Kaufhaus am Brand, in der Nähe des Doms. Die Quellen berichten von einem abwechslungsreichen Warenangebot. Man handelte und feilschte um exotische Gewürze, Fisch, Wolle, Seife und vieles mehr. Man kaufte nicht nur, was man zum täglichen Leben brauchte, sondern nutzte das vielfältige Angebot an luxuriöser Ware aus fernen Ländern.
Aus dem Inhalt:Das bebilderte Sachbuch – mit medialem Inhalt angereichert – beantwortet Fragen: Wie hat das mittelalterliche Kaufhaus ausgesehen? Wie genau ging der Großhandel im Mainzer Kaufhaus vonstatten? Wer legte Preise fest, überwachte Recht und Gesetz beim Verkauf? Es überrascht mit einem für die deutsche Wirtschaftsgeschichte einzigartigen Dokument: der Mainzer Kaufhausordnung aus der Mitte des 15. Jahrhunderts.

  • Vorwort (Hartmut Jahn und Elmar Rettinger)
  • Making of oder wie es zu der 3D-Visualisierung kam (Manfred Liedtke und Manfred Große)
  • Wirtschaft und Kaufhäuser um 1300 in europäischer Perspektive (Uwe Israel)
  • Aufstieg und Niedergang – Mainz von den Anfängen bürgerlicher Selbstverwaltung im 12. Jh. bis zum Ende der Bürgerherrlichkeit im 15. Jh. (Elmar Rettinger)
  • Handelsverkehr im Mainzer Kaufhaus des 15. Jhs. (Stefan Grathof)
  • Kaiser und Reich – Das Alte Kaufhaus in Mainz und seine Fassadengestaltung (Susanne Kern)
  • Musik, Wein und Minnesang – Mainz um 1300 (Wolfgang Spindler)

Zur Publikation